Puh! Heute ist so einer dieser Tage … die To-do-Liste ist lang, aber ich habe einfach keine Lust. Ich würde am liebsten den ganzen Tag nur herumhängen und einfach nichts machen. Ich bin unmotiviert! Aber so richtig! So will ich meinen Tag nicht verbringen. Ich zeige dir im Folgenden die Tricks, die mir helfen, aus meinem Motivationsloch herauszuklettern. Bereit, der Unmotiviertheit den Kampf anzusagen? Lass uns gemeinsam herausfinden, wie auch du deine innere Antriebskraft wiederfinden und deine Tage produktiver gestalten kannst.
1. kleine Schritte
An Tagen, an denen du dich besonders unmotiviert fühlst, kann es schwer sein, den ersten Schritt zu machen. Es erscheint einfacher nichts zu tun oder darauf zu warten, dass deine Motivation irgendwann zurückkehrt. Doch das passiert meist nicht einfach von alleine. Du benötigst einen sanften Anstoß, denn schon Newtons Gesetz der Trägheit in der Physik sagte:
»Ein ruhender Körper bleibt in Ruhe.«
Ich habe festgestellt, dass sich diese Regel auch auf die eigene Motivation und das eigene Leben anwenden lässt. Du musst den Kreislauf der Unmotiviertheit unterbrechen, um aus diesem Loch herauszukommen. Dazu reichen kleine Schritte vollkommen aus. Welche Aufgaben und Aktivitäten auf deiner To-do-Liste gibt es, die innerhalb weniger Minuten erledigt sind? Fang mit diesen an und streiche sie im Anschluss von deiner Liste. Diese leichten Tätigkeiten, geben mir oft die Motivation dranzubleiben und eine weitere Aufgabe von der Liste in Angriff zu nehmen. Selbst wenn deine Motivation nicht zurückkommt, hast du immerhin ein paar kleine Dinge erledigen können. Das ist immer noch besser als gar nichts!
2. Haushaltsaufgaben automatisieren
Wäsche, Abwasch, Staubsaugen, das alles sind Aufgaben, die im Haushalt regelmäßig passieren müssen. Warum nicht damit anfangen? An Tagen, an denen du dich besonders unmotiviert fühlst, können wenigstens deine Haushaltsgeräte für dich arbeiten.
Starte den Geschirrspüler, belade die Waschmaschine mit schmutziger Wäsche und schalte sie ein, wenn du einen Trockner hast, kann dieser vielleicht eine Ladung gewaschene Wäsche trocknen. In vielen Haushalten gibt es heutzutage einen Saugroboter, wenn du einen besitzt, starte auch diesen.
All diese Geräte zu starten kostet dich wahrscheinlich keine 5 Minuten und trotzdem hast du einen riesigen Schritt gemacht, um deinen Haushalt am Laufen zu halten.
3. Zeit blocken und Wecker stellen
Ich kann dir gar nicht sagen, wie häufig am Tag ich mir einen Timer stelle. Mal 2, 5, 10 oder 30 Minuten, ganz egal! Das Ablaufen der Uhr hat einen motivierenden Effekt. Besonders an Tagen, an denen ich am liebsten gar nichts machen will.
Es braucht etwas Selbstdisziplin, um sich einen Wecker zu stellen und loszulegen. Wann immer ich diese Methode anwende, denke ich mir:
»2 Minuten lang kannst du alles durchhalten, wenn du danach keine Lust mehr hast, kannst du es sein lassen.«
Und weißt du was? Wenn der Wecker dann klingelt, habe ich selten den Moment, dass ich die angefangene Sache einfach zur Seite lege. Meist mache ich dann einfach weiter. Es ist oft die erste Überwindung zu starten, die schwer ist, aber wenn du einmal dabei bist, ist es häufig gar nicht mehr so schlimm. Es ist allerdings auch vollkommen ok, nach Ablauf der Zeit aufzuhören!
4. mit frischer Luft dein unmotiviert sein bekämpfen
Wie geht es dir, wenn du so richtig unmotiviert und vielleicht auch schlecht gelaunt bist? Willst du dich am liebsten einfach nur in eine Ecke verziehen oder auf dem Sofa liegen?
Widerstehe diesem Drang! Steh auf, zieh deine Schuhe an und geh eine Weile an die frische Luft. Es kann ein Kaffee auf dem Balkon sein oder ein paar Schritte spazieren gehen. Die Natur wirkt als natürlicher Stimmungsaufheller. Bewegung hilft deinen Kreislauf in Schwung zu bringen und dein Körper wird mit neuem Sauerstoff versorgt. Außerdem kann dich dieser Tapetenwechsel auf neue Ideen bringen und von negativen Gedanken ablenken.
5. Zeitmanagement-Techniken anwenden
Wenn du unmotiviert bist, aber dringende Dinge hast, die erledigt werden müssen, können dir auch unterschiedliche Zeitmanagement-Techniken helfen, dich auf deine Aufgabe zu fokussieren. Eine Methode, die ich häufig nutze ich die Pomodoro-Technik. Sie hilft, die Konzentration zu fördern, aber achtet auch auf regelmäßige Pausen. Die kurzen Arbeitsintervalle wirken weniger abschreckend und es ist einfacher, Ablenkungen für diesen festen Zeitraum zu vermeiden. So funktioniert die Pomodoro-Technik:
- Aufgabe auswählen: Wähle eine Aufgabe oder ein Projekt aus, an dem du arbeiten möchtest.
- Timer stellen: Stelle einen Wecker auf 25 Minuten. Dies ist ein »Pomodoro«, benannt nach dem italienischen Wort für Tomate, weil der Erfinder der Technik einen tomatenförmigen Küchenwecker benutzt hat.
- Arbeiten: Arbeite ununterbrochen an der ausgewählten Aufgabe, bis der Wecker klingelt. Versuche, dich vollständig auf die Aufgabe zu konzentrieren und Ablenkungen zu vermeiden.
- Kurze Pause machen: Wenn der Wecker klingelt, mache eine 5-minütige Pause. Stehe auf, strecke dich, trinke Wasser oder gehe kurz an die frische Luft.
- Wiederholen: Stelle den Wecker erneut auf 25 Minuten und wiederhole den Prozess. Nach vier Durchläufen (also nach etwa zwei Stunden) machst du eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten.
Weitere Tipps, wie du Prioritäten setzt und welche Zeitmanagement-Techniken es außerdem noch gibt, liest du hier.
6. Belohnung überlegen
Auch kleine Belohnungen können wahre Wunder bewirken. Wenn die Motivation schon nicht von innen kommt, kannst du von außen ein bisschen nachhelfen. Überlege dir eine kleine Belohnung, die du bekommst, wenn du deine geplante Aufgabe abgeschlossen hast.
Für mich sind das meist ein frischer Kaffee, den ich auf dem Balkon trinke, eine Folge meiner aktuellen Serie, ein paar Minuten meines Lieblingsspiels oder etwas Zeit im Garten. Es muss nichts Großes oder kompliziertes sein. Es geht darum, etwas zu finden, worauf du dich freuen kannst und das dir dabei hilft deine aktuelle Aufgabe zu erledigen.
7. Bleib flexibel, wenn du unmotiviert bist
Nicht jeder Tag ist gleich und ich bezweifle, dass du dich jeden Tag unmotiviert fühlst. Von daher ist es wichtig, dass du flexibel bleibst und auch ein bisschen Nachsicht mit dir selbst hast. Die wenigsten Dinge auf deiner To-do-Liste sind so dringend und wichtig, dass sie unbedingt heute passieren müssen.
Überlege dir, welche Tätigkeiten du vielleicht auf einen anderen Tag verschieben kannst, sodass du den heutigen Tag ein bisschen ruhiger angehen kannst. Das soll natürlich nicht darin ausarten, dass du immer alles aufschiebst, aber hin und wieder ein paar Dinge zu verschieben hat kaum einen merklichen Einfluss.
Wenn du deine Tagesform in deiner Planung berücksichtigst, wirst du trotzdem Dinge erledigt bekommen und kleine Erfolge feiern können. Mit dieser Balance wirst du langfristig deine gesetzten Ziele erreichen.
Mein Fazit zum unmotiviert sein
Leidest du häufiger daran, unmotiviert zu sein? Mal ein vereinzelter Tag, an dem du wenig Lust hast, ist vollkommen normal, wenn du allerdings feststellst, dass das häufiger vorkommt, solltest du der Sache auf den Grund gehen. Was sind die Auslöser dafür? Kannst du Veränderungen vornehmen oder dir Hilfe holen?
Ich hoffe diese sieben Tricks können dir ebenso helfen etwas Motivation zu finden und du wirst überrascht sein, was du alles schaffen kannst, auch wenn du anfangs einfach nur auf dem Sofa liegen bleiben wolltest.
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