Produktivität steigern im Handumdrehen: Mit diesen 7 einfachen Tipps für deinen Alltag kannst du deine Effektivität erhöhen. Diese Techniken sind leicht in deinen täglichen Ablauf integrierbar und helfen dir dabei, produktiver zu werden und dich auf die Aufgaben zu fokussieren, die für dich besonders relevant sind.
1. Die Mikrowellen-Methode
Wer kennt es nicht? Noch schnell das Mittagessen in die Mikrowelle stellen und dann sehnsüchtig darauf warten, dass das vertraute »Bing«-Geräusch ertönt. Doch wie überbrückt man die Wartezeit nun am besten? Der Mikrowellenuhr beim Ticken zuschauen? Noch schnell ein bisschen am Handy scrollen? Wie wäre es mit einem kleinen Produktivitätswettbewerb gegen den ablaufenden Timer? Du wirst erstaunt sein, wie viel man in 1, 2 Minuten oder gar 30 Sekunden schaffen kann. Du könntest beispielsweise probieren so viel wie möglich Geschirr aus dem sauberen Geschirrspüler, der auf das Ausräumen wartet, in den Schrank zu räumen oder genau andersrum möglichst viel dreckiges Geschirr in den leeren Geschirrspüler zu einräumen. Vielleicht kannst du auch die Küchenarbeitsfläche abwischen, die Krümmel vom Frühstück wegwerfen oder den Behälter mit dem Müsli an seinen Platz zurückstellen. Wenn der Mikrowellenton erklingt, wirst du bestimmt überrascht sein, wie viel man in einer so kurzen Zeit schaffen kann.
2. Aufgaben stapeln
Beim zweiten Trick, dem Aufgaben stapeln, geht es darum, möglichst viele kleine Aufgaben zu bündeln und hintereinander abzuarbeiten, anstatt immer wieder zwischendurch neu anzufangen. Im Haushalt und im Alltag fallen so viele kleine Aufgaben an, die oft nur 1–5 Minuten dauern. Trotzdem schiebt man diese Aufgaben gerne auf, sodass sie sich über die Zeit zu einem ganz schönen Berg anhäufen können. Probiere doch mal so viele dieser kleinen Aufgaben wie möglich in einer bestimmten Zeit zu schaffen. Zum Beispiel könntest du dir einen 30 Minuten Wecker stellen und dann Aufgaben erledigen wie:
- Rechnungen bezahlen
- Retourenlabels erstellen und Retouren verpacken
- Tierfutter bestellen
- auf eine E-Mail antworten
- usw.
Der kleine Zeitdruck durch den Wecker soll dir dabei eine kleine Motivation sein, fokussiert bei der Sache zu bleiben.
3. Die »Mach mich sofort«- Aufgaben
Die »Mach mich sofort«-Aufgaben sind ein wahres Wundermittel für deine Produktivität. Im ersten Moment klingt dieser Tipp wahrscheinlich etwas überwältigend, aber hat man aus diesem Trick eine Gewohnheit gemacht, wird man deutliche Veränderungen in seinem Alltag merken. Bei dieser Technik geht es darum, so viele doppelte Handgriffe wie möglich zu vermeiden. Dabei betrachtest du jeden Handgriff mit der Frage: Dauert er weniger als 30 Sekunden/ 1 Minute / 5 Minuten, dann mach ihn sofort. Die Länge dieser Zeitspanne ist dabei Geschmackssache und sollte so gewählt werden, dass man auch wirklich motiviert ist, die Aufgabe sofort zu machen. Einige typische Beispiele für »Mach mich sofort«-Aufgaben sind:
- Die benutzte Tasse direkt in den Geschirrspüler räumen, statt sie obendrauf zu stellen.
- Den Tisch im Anschluss ans Essen abwischen.
- Das Waschbecken, nachdem Zähne putzen, auswischen.
- Wäsche in den Wäschekorb werfen, anstatt sie auf den Boden zu werfen.
4. Die Zeitblöcke Methode
Die Zeitblöcke Methode ist ein effektiver Trick, um deine Produktivität zu steigern und deinem Alltag Struktur zu geben. Du teilst deinen Tag in etwa gleich große Blöcke auf und planst, welche Aufgaben du in jedem Block erledigen möchtest. Das hilft dir dabei, dich auf bestimmte Themen zu fokussieren. Ist die Zeit des jeweiligen Blocks abgelaufen, machst du mit den Aktionen des nächsten Blocks weiter, unabhängig davon, ob du im vorherigen Block alle Aufgaben erledigen konntest. Unerledigte Aufgaben kannst du auf später oder einen anderen Tag verschieben. Für einen realistischen Plan sollten auch alltägliche Dinge wie frühstücken, die Post reinholen, Zeit mit dem Partner oder den Kindern verbringen, in den Blöcken Platz finden. Die Länge der Blöcke kannst du je nachdem, wie es für deinen Alltag Sinn ergibt, planen. Für Personen, die in Vollzeit arbeiten, ergeben möglicherweise weniger, aber dafür längere Blöcke Sinn, das hängt ganz von deiner Situation ab.
5. Die »Brain Dump«-Liste
Produktivität beginnt mit Klarheit. Du hast es bestimmt auch schon erlebt, dass dir so viele Dinge, die du noch erledigen musst, im Kopf rumgeschwirrt sind, dass du dich überfordert gefühlt hast und nicht wusstest, wo du beginnen sollst. Um einen Überblick zu bekommen, kippst du jetzt all deine To-dos aus deinem Kopf auf eine Liste. Schreib einfach alles auf, was dir einfällt. Es muss nicht geordnet oder strukturiert sein. Hier geht es vor allem darum, deinen Kopf zu entlasten und wieder einen Durchblick zu erlangen. Wenn du dann alle Aufgaben aufgeschrieben hast, kannst du dir überlegen, wie du dich am besten daran machst sie abzuarbeiten. Du könntest beispielsweise die »Aufgaben stapeln«-Methode aus Tipp Nr. 2 ausprobieren oder einzelne Aufgaben in deinen Zeitblöcken aus der »Zeitblöcke Methode« aus Tipp Nr. 4, einordnen.
6. Mach dir die Technik zunutze
Ein weiterer Tipp, der dir helfen kann, deinen Alltag besser zu strukturieren, ist die produktive Nutzung deiner technischen Geräte. Damit sind vor allem Funktionen wie Kalendererinnerungen, Timer oder Wecker gemeint. Den Wecker kannst du zum Beispiel dreimal am Tag als Erinnerung stellen, um kurz für fünf Minuten aufzuräumen. So wartet am Ende des Tages keine große Aufräumaktion auf dich. Auch die Kalendererinnerungen sind eine sehr praktische Funktion für einen produktiveren Alltag. Viele Aufgaben kehren regelmäßig wieder. Hast du dich beispielsweise schon mal gefragt, wann du eigentlich das letzte Mal deine Bettwäsche gewaschen hast? Ein kurzer Eintrag in den Kalender, den gewünschten Erinnerungsrhythmus einstellen und nie wieder darüber nachdenken, wann du mal wieder Bettwäsche waschen müsstest. Natürlich gibt es auch viele Apps, die dabei helfen können, die eigene Produktivität zu steigern, da kannst du dich einfach mal durchprobieren.
7. Mehr Produktivität durch Prioritäten
Diesen Tipp hat sicher jeder schon mal gehört. Dennoch ist es wahrscheinlich einer der wertvollsten. Oft ist man im Alltag so davon getrieben möglichst viele Dinge zu erledigen, dass man aus den Augen verliert, was wirklich wichtig ist. Oft bleibt am Ende des Tages die Frage: Was habe ich heute überhaupt mit meinem Tag angestellt? Steigere deine Produktivität, in dem du klare Prioritäten setzt. Nimm dir am Morgen, wenn du deine Aktivitäten für den Tag planst, deine To-do-Liste zur Hand und überlege dir, welche drei Dinge auf dieser Liste haben den größten positiven Einfluss auf meinen Tag. Nimm dir nur diese Aufgaben vor und sortiere auch diese nach Wichtigkeit. Hast du am Ende des Tages mehr geschafft? Klasse! Hast du nur deine drei wichtigsten Aufgaben erledigt? Top! Fokus ist der Schlüssel zu einem produktiveren Alltag.
Bonustipp: Nimm dir Zeit für dich
Seinen Alltag produktiv zu gestalten ist toll, aber dabei sollte man nie vergessen sich auch mal eine Pause zu gönnen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Am Ende geht es nicht darum, sich von den Aufgaben auf der To-do-Liste jagen zu lassen, sondern mithilfe dieser Produktivitätstipps einen entspannteren und produktiveren Alltag zu erschaffen.
Steigere deine Produktivität mit diesen Tipps und Tricks! Welche dieser Methoden möchtest du ausprobieren, um produktiver zu werden? Ich freue mich darauf, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt und deine Erfahrungen teilst.
Mehr Artikel rund um die Themen Zeitmanagement und Produktivität im Alltag findest du hier. Weitere hilfreiche Ressourcen für einen produktiveren Alltag findest du hier:
Schreibe einen Kommentar