Manchmal sind wir voller Elan und Tatendrang, und dann gibt es diese Tage, an denen die Motivation einfach nicht mitspielt. Vielleicht kennst du das Gefühl – du weißt genau, was du tun möchtest, aber der Funke fehlt. Keine Sorge, du bist nicht allein! Sich selbst motivieren kann manchmal eine echte Herausforderung sein, der wir alle irgendwann begegnen. Aber genau das macht sie auch so spannend! Ich zeige dir fünf unterschiedliche Tricks und Strategien, mit denen du dich selbst motivieren kannst, deine Ziele zu verfolgen – auch an den Tagen, an denen es ein bisschen schwerer fällt.

Sich selbst motivieren: Was ist Selbstmotivation?
Um besser zu verstehen, wie man sich selbst motivieren kann, solltest du dir für einen Moment vor Augen führen, was Motivation eigentlich ist.
Motivation ist die Bereitschaft zum Handeln. Anders gesagt, ist sie die Antriebskraft, die dich dazu bringt bestimmte Aufgaben zu erledigen, bestimmte Verhaltensweisen zu zeigen und deine Ziele zu verfolgen.
Je nachdem welches Ziel du verfolgst, kann deine Motivation unterschiedlich stark sein und auch die Dauer variiert je nach Ziel.
Selbstmotivation ist eine spezielle Form der Motivation. Es ist die Fähigkeit, in sich selbst die Kraft zu finden, um Ziele zu verfolgen und durchzuhalten – auch, wenn es mal schwierig wird. Ganz ohne äußere Einflüsse, Belohnungen oder Lob.
Dein Warum ist entscheidend! Deine Werte, Interessen und Überzeugungen werden zur Antriebskraft, um dich selbst motivieren zu können.
Sich selbst motivieren in herausfordernden Zeiten
Es gibt unterschiedliche Wege, deine Motivation anzukurbeln. Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch verschiedene Herausforderungen, denen du immer wieder begegnest. Diese können sowohl aus deinem Inneren (z. B. Prokrastination, Zweifel, Ängste) kommen, als auch durch äußere Faktoren (z. B. fehlende Unterstützung oder Ablenkungen) ausgelöst werden.
Sich selbst motivieren heißt deshalb auch, sich den unterschiedlichsten Herausforderungen zu stellen und diese zu überwinden. Selbstmotivation hilft dir, die Kontrolle zurückzugewinnen und dich trotz dieser Hürden auf dein Ziel zu konzentrieren.
Es geht darum, in schwierigen Momenten innezuhalten, deine inneren Ressourcen zu aktivieren und zu sagen: „Ich schaffe das – für mich!“
Sich selbst motiviert vs. diszipliniert sein: So bleibst du am Ball
Motivation kommt oft in Phasen. Aber was ist mit den Tagen, an denen du dich absolut nicht danach fühlst, deinen Zielen nachzugehen?
Genau an dieser Stelle kommt Selbstdisziplin ins Spiel. Aber wo ist der Unterschied?
- Selbstmotivation ist der innere Antrieb, der dich dazu bringt, ein Ziel zu verfolgen oder eine Aufgabe zu erledigen. Sie ist sozusagen der anfängliche Funke, der dein Handeln in Gang setzt.
- Selbstdisziplin ist hingegen die Fähigkeit, regelmäßig und konsequent an etwas zu arbeiten, auch wenn dir die Motivation fehlt oder die Aufgabe unangenehm ist. Sie beruht auf der Entscheidung, trotz Schwierigkeiten dranzubleiben.
Motivation und Disziplin sind daher eng miteinander verbunden. Disziplin ist wie ein Sicherheitsnetz, das dich auffängt, wenn die anfängliche Begeisterung nachlässt. Zusammen ermöglichen sie es dir, sowohl in den guten als auch in den weniger motivierten Zeiten auf Kurs zu bleiben.
Sich selbst motivieren: 5 Strategien für deinen Erfolg
Die folgenden fünf Tipps und Strategien können dir dabei helfen, deine Motivation anzukurbeln und dein Ziel wieder fest ins Auge zu nehmen.
1 Visualisierung: Mit der Kraft deiner Vorstellung zu mehr Motivation
Deine Vorstellungskraft ist ein mächtiges Instrument, wenn es darum geht, dich für etwas zu begeistern. Nimm dir regelmäßig etwas Zeit und führe dir deine Ziele vor Augen.
Wie genau sieht dein Ziel aus? Wie fühlt es sich an, dein Ziel zu erreichen? Welche Emotionen verbindest du mit der Erreichung deiner Ziele?
Die Visualisierung deiner Träume, Wünsche und Ziele hilft dir dabei ein klares Bild deiner Zukunft zu entwickeln. Sie zeigt dir einen Weg auf und hilft dir dabei zu verstehen, wie du dich weiterentwickeln möchtest.
Diese lebendige Vorstellung kann eine starke Motivation erzeugen und dir helfen, fokussiert zu bleiben, besonders an Tagen, an denen du dich weniger motiviert fühlst.
2 Sich selbst belohnen: Kleine Anreize für große Ziele
Belohnungen gelten zwar als eine externe Form von Motivation, allerdings kannst du dir damit selbst Anreize setzen, um an deinen Zielen zu arbeiten. So können sie sehr effektiv darin sein, dich zu motivieren.
Du kannst dir nach dem Erreichen eines bestimmten Ziels oder Meilensteins etwas gönnen – sei es ein Ausflug, ein schönes Essen oder einfach eine entspannte Zeit mit deinen Lieblingsbeschäftigungen.
Diese kleinen Anerkennungen deiner Fortschritte helfen dir dabei, dich weiterhin anzuspornen und deine harte Arbeit zu würdigen.
3 kleine Erfolge feiern: Meilensteine auf dem Weg zum Ziel
Die meisten Ziele, die du verfolgst, sind wahrscheinlich eher langfristig. Sie benötigen daher eine Menge Durchhaltevermögen und Fleiß.
Es kann daher sinnvoll sein, dir Meilensteine entlang des Weges zu überlegen und diese zu feiern, wenn du sie erreichst.
Ob es Fotos deiner Fortschritte sind, eine Checkliste oder ein Erfolgsjournal, reflektiere regelmäßig, wie viel du bereits erreicht hast. Diese Methode hilft dir dabei, deine Erfolge sichtbar und greifbar zu machen.
Ein weiterer Bonus ist, dass du in regelmäßigen Abständen deinen Fokus schärfst und genau siehst, was du bereits erreicht hast sowie die Schritte, die du noch vor dir hast, um an dein Ziel zu gelangen.
4 Selbstfürsorge und Pausen: Der Schlüssel zu nachhaltiger Motivation
Sich selbst motivieren heißt nicht, sich stets und unermüdlich zu Höchstleistungen anzutreiben. Mithilfe von Pausen schaffst du einen Ausgleich zwischen Anstrengung und Entspannung.
Selbstfürsorge ist ein wichtiger Bestandteil, um auch langfristig leistungsfähig zu bleiben. Wenn du dich zu sehr unter Druck setzt, kann es schnell passieren, dass du erschöpft und demotiviert bist.
Denke daran, dass Pausen nicht nur deine körperliche Energie zurückbringen, sondern auch helfen, den Kopf freizubekommen und kreative Lösungen für Herausforderungen zu finden. So bleibst du nicht nur motiviert, sondern auch gesund und produktiv.
5 Umgang mit Rückschlägen: Wie du aus Misserfolgen Stärke ziehst
Nicht immer läuft alles nach Plan und der ein oder andere Rückschlag kann deiner Motivation manchmal einen echten Dämpfer verpassen. Wie gehst du am besten mit schwierigen Zeiten und Rückschlägen um?
Führ dir vor Augen, dass Rückschläge ein ganz normaler Teil des Prozesses sind. Lass dich von Misserfolgen nicht entmutigen und versuche darin eine Möglichkeit zu sehen, etwas Neues zu lernen.
Das ist oft leichter gesagt als getan, allerdings können dir diese Einsichten dabei helfen, Dinge in der Zukunft besser zu machen.
Manchmal sind es auch gerade diese neuen Einsichten, die hilfreich sind, um dich wieder selbst motivieren zu können.
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