Du bist der Star deines Lebens! Du spielst die Hauptrolle! Genau so solltest du dich selbst auch behandeln, denn du bist die wichtigste Person deines Lebens. Diese Rolle kann niemand anders übernehmen. Nur DU! Daher solltest du gut für dich sorgen. Selbstfürsorge lernen und zu einer Priorität machen, ist der Schlüssel zu einem glücklichen und erfüllten Leben.
Was ist Selbstfürsorge eigentlich? Wie es der Name schon verrät, geht es darum, aktiv für dich selbst zu sorgen und das in allen Aspekten deines Lebens. Es geht darum, deine körperlichen, geistigen und emotionalen Bedürfnisse zu erfüllen. Das Ziel ist es dein eigenes Wohlbefinden in den Mittelpunkt zu stellen sowie dich zu pflegen, zu schützen und zu stärken.
Klingt das für dich vielleicht egoistisch? Fällt es dir manchmal oder auch oft schwer, deine Bedürfnisse wahrzunehmen und zu einer Priorität zu machen? Dann sind die folgenden Zeilen genau das Richtige für dich! Wenn du Selbstfürsorge lernen willst, passiert das nicht über Nacht, sondern ist ein alltäglicher Prozess, dem du dich immer wieder stellen solltest.
Selbstfürsorge lernen: Stelle dir diese Fragen regelmäßig!
Um Selbstfürsorge bewusst in deinen Alltag aufzunehmen, ist es wichtig, dass du dir auch hin und wieder eine paar ruhige Minuten gönnst und diese für eine Reflexion über dein Leben sowie die aktuelle Situation nutzt.
- Wie fühle ich mich heute körperlich und geistig?
- Was brauche ich heute, um mich wohlzufühlen?
- Habe ich heute genug Pausen eingelegt?
- Wie gehe ich mit Stress um?
- Welche positiven Dinge sind mir heute passiert?
- Bin ich mit meiner sozialen Umgebung zufrieden?
- Was habe ich heute für mich selbst getan?
- Wie setze ich meine Grenzen?
- Was macht mir Freude und wie kann ich das öfter in meinen Alltag integrieren?
- Bin ich zufrieden mit der Balance zwischen Arbeit und Freizeit?
- Gibt es etwas oder jemand, das/der mich belastet, und wie kann ich loslassen?
- Wie rede ich mit mir selbst? Bin ich freundlich zu mir?
Körperliche Selbstfürsorge lernen
Der erste Aspekt ist die gute Pflege deines Körpers. Dazu zählen gute Gewohnheiten und bewusste Lebensweisen, die Teil deines Alltags sind.
Ernährung: Um gesund zu bleiben, benötigst du eine nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung. Aber auch dein Essen zu genießen und dich nicht mit überflüssigen Diäten unter Druck zu setzen kann ein Teil von Selbstfürsorge sein.
Trinken: Genügend Wasser zu trinken, ist wichtig für deinen Körper. Viele Menschen haben Probleme im Alltag genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Wie sieht es mit dir aus? Dehydration kann viele negative Folgen haben, von Kopfschmerzen über Unkonzentriertheit bis hin zu Problemen mit verschiedenen Organen. Mache es zu deinem Ziel, ausreichend zu trinken, um deinen Körper gut zu versorgen.
Hygiene: Auch deine tägliche Hygieneroutine gehört dazu. Hände waschen, Zähne putzen, regelmäßig duschen sowie saubere Kleidung und Bettwäsche sind nur einige dieser täglichen Praktiken. Sie helfen dabei, dich vor Krankheiten zu schützen, dein allgemeines Wohlbefinden zu steigern sowie dein Selbstwertgefühl zu stärken.
Bewegung: Bewegung ist gut! Ob Sport oder ein einfacher Spaziergang an der frischen Luft, die positiven Effekt von regelmäßiger, körperlicher Aktivität sind vielfach belegt. Du verbesserst damit auf vielfältige Weise deine körperliche Verfassung, aber auch auf deine Stimmung sowie dein Energielevel hat regelmäßige Bewegung einen wichtigen Einfluss.
Schlaf: Erholsamer und ausreichender Schlaf ist ein weiterer Aspekt. Dein Körper braucht diese Erholungszeit zur Regeneration. Auch auf deine Stimmung hat Schlaf wichtige Auswirkungen, wenn du also ein erfüllendes Leben leben möchtest, solltest du auf Schlaf nicht verzichten.
Medizinische Vorsorge: Der jährliche Zahnarzttermin ist dabei wahrscheinlich die bekannteste Vorsorge. Auch eine regelmäßige Vorsorge für andere Bereiche, wie dem Hautarzt oder eine gynäkologische Vorsorge sind wichtig, um Krankheiten vorzubeugen oder sie rechtzeitig zu erkennen. Ebenso ist es wichtig, mit akuten Krankheiten oder Verletzungen den Arzt aufzusuchen, um dich behandeln zu lassen.
Mentale und emotionale Selbstfürsorge
Ein weiterer Bereich, in dem du Selbstfürsorge lernen kannst, ist deine mentale und emotionale Gesundheit.
Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken: Reflektiere deine Gedanken. Welche Gedanken hast du über dich und dein Leben, aber auch über andere und dein Umfeld. Um ein erfülltes und positives Leben zu führen, ist es wichtig, zu erkennen, welche negativen Gedanken du hast und diese durch positivere oder realistischere zu ersetzen. Deine Gedanken beeinflussen dein Handeln und deine Gefühle, daher solltest du aufmerksam sein, welche Gedanken zu hast.
Lernen und Kreativ sein: Jeder Mensch braucht geistige Stimulation und einen Weg, sich kreativ auszudrücken. Dies kann auf vollkommen unterschiedliche Weise passieren. Es ist wichtig, dass du den für dich richtigen Weg findest. Ob Sprachen lernen, malen, Instrumente spielen oder etwas ganz anderes, Selbstwirksamkeit und Selbstausdruck sind Teil deiner Persönlichkeit!
Pausen: Selbstfürsorge lernen heißt auch Pausen machen, entspannen und Kraft tanken. Erkenne, wann du eine Auszeit brauchst und nimm dir diese! Du wirst langfristig davon profitieren, deinen Akku regelmäßig wieder aufzuladen. Du bist zufriedener, produktiver und ausgeglichener.
Nein sagen und Prioritäten setzen: Gesunde Grenzen setzen ist ein weiterer wichtiger Teil deiner Selbstfürsorge. Tag für Tag werden die unterschiedlichsten Erwartungen an dich gestellt. Stelle dir daher regelmäßig die Frage, ob diese Erwartungen zu deinen Prioritäten passen und falls dies nicht der Fall ist, ist es auch vollkommen okay Nein zu sagen. Schütze dich so vor Überlastung, Frust und Unzufriedenheit.
Finanzielle Selbstfürsorge
Ein Aspekt, auf den du im ersten Moment vielleicht nicht direkt gekommen wärst, wenn du das Wort Selbstfürsorge hörst, sind deine Finanzen. Auch diese haben einen Einfluss auf dein Wohlbefinden und dein Stresslevel. Es ist daher wichtig, dass du dich regelmäßig um deine Finanzen kümmerst, um ein sicheres und stabiles Lebensumfeld zu schaffen.
Budget: Ein Budget gibt dir die nötige Übersicht und Kontrolle über deine Finanzen. Indem du dich regelmäßig mit deinen Finanzen auseinandersetzt, schaffst du gute finanzielle Gewohnheiten und weißt zu jedem Zeitpunkt genau, wie es um deine Finanzen steht. So kannst du informierte Entscheidungen treffen und eine Menge Stress vermeiden.
Schuldenfreiheit: Schulden abbauen trägt dazu bei, deine finanziellen Belastungen und Unsicherheiten zu verringern. Dieses Gefühl der Sicherheit wirkt sich positiv auf deine mentale Gesundheit und dein allgemeines Wohlbefinden aus. Schuldenfreiheit und finanzielle Freiheit ermöglichen es dir, dein Leben so zu gestalten, wie du es dir vorstellst, ohne durch finanzielle Zwänge begrenzt zu werden.
Notgroschen: Ebenso kann dir ein Notgroschen eine Menge Sicherheit und Stabilität geben, vor allem in turbulenten und unvorhergesehenen Zeiten. Das Leben ist oft überraschend und nicht vorhersehbar, daher solltest du dich auf das Unvorhergesehene finanziell vorbereiten.
Abschließend kann ich nur sagen: Dein Leben ist wichtig! DU BIST WICHTIG! Gestalte dein Leben nach deinen Vorstellungen, auch wenn der Weg manchmal schwer erscheint. Sei du selbst, dann bist du genau richtig!
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