Der Alltag ist voll. Arbeit, Familie, Freunde, Hobbys und dann ist da auch noch der Haushalt. Für viele von uns ist das ständige putzen und aufräumen des eigenen Zuhauses eher eine lästige Tätigkeit. Allerdings wollen wir trotzdem ein sauberes und gemütliches Zuhause haben. Mit diesen Tipps erstellst du einen Putzplan, der zu dir passt und der dir dabei hilft, deine Wohnung mit möglichst wenig Aufwand sauber zu halten. Dann bleibt auch mehr Zeit für die Dinge, die dir im Alltag Freude bereiten.
Die Vorzüge eines auf dich maßgeschneiderten Putzplans sind vielfältig. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Liste mit all den Aufgaben, die im Haushalt zu erledigen sind. Vielmehr ist es ein Werkzeug, das dir helfen soll, die Hausarbeit so schnell wie möglich zu erledigen und so ein entspannteres Leben zu führen. Wenn du einen genauen Plan hast, kannst du deine Zeit strukturiert nutzen, schaffst schnell sichtbare Ergebnisse und vermeidest Überforderung.
Beachte diese Faktoren in deinem Putzplan
Dein perfekter Putzplan sollte individuell auf dein Leben zugeschnitten sein. Im Internet gibt es hunderte unterschiedliche Putzpläne, aber passen diese auch zu dir? Ich habe über die Jahre schon ganz verschiedene Putzpläne ausprobiert und nach kurzer Zeit habe ich immer wieder festgestellt, dass diese für mich und meinen Alltag einfach nicht funktioniert haben. Aber warum?
Die Checklisten und Pläne, die du im Internet findest, sind häufig sehr allgemein, sodass eine Vielzahl an Leuten sie benutzen können. Ich will damit auch nicht sagen, dass alle verfügbaren Putzpläne schlecht sind. Hast du allerdings das Gefühl, dass dein ausgewählter Plan nicht passt, Aufgaben fehlen oder du die Dinge gern anders machen würdest, dann kannst du jederzeit, die für dich passenden Änderungen vornehmen.
Wie sieht dein Zuhause aus
Wirf mal einen gründlichen Blick auf deine Wohnung. Das gibt dir viele wichtige Einblicke darüber, wie dein Zuhause funktioniert. Welche Bereiche werden besonders schnell schmutzig? Wo hältst du dich besonders viel auf? In welchen Räumen hast du es gern ordentlicher und wo ist es dir vielleicht eher unwichtig? Sicherlich gibt es auch Stellen, wo sich die unterschiedlichsten Dinge ansammeln. Die Klassiker sind Briefe, Dokumente, Schlüssel und all die kleinen Haushaltshelfer, die man für irgendwas Bestimmtes benötigt und dann nicht weggeräumt hat. Hier könntest du überlegen ein Zuhause für diese Gegenstände zu schaffen, sodass das Putzen in Zukunft schneller von der Hand geht. Den Unterschied zwischen aufräumen, organisieren und putzen erkläre ich dir hier genauer.
Außerdem spielt die Größe der Wohnung eine entscheidende Rolle. Eine Einraumwohnung ist natürlich schneller geputzt als ein Einfamilienhaus mit 180 m². Um einen realistischen Plan zu erstellen, solltest du daher die Größe deiner Wohnung definitiv beachten.
Lebst du mit anderen Menschen zusammen? Egal ob Partner, Familie oder Wg. Wenn du mit anderen Menschen zusammenwohnst, hat das natürlich auch einen Einfluss auf den Putzplan, denn du wirst die Putzaufgaben sicher mit den anderen Personen teilen und nicht alles allein erledigen. Setzt euch zusammen und entwickelt gemeinsam einen Putzplan, der für euch funktioniert. Ihr könnt die Aufgaben auch aufteilen und dann kannst du deinen Plan für dich entwickeln. Es ist jedoch fraglich, ob so eine strikte Aufgabentrennung im Alltag tatsächlich funktioniert.
Wie viel Zeit hast du zur Verfügung?
Deine Zeit ist ein entscheidender Faktor. Das Leben ist oft hektisch. Die Arbeit, deine Hobbys und soziale Aktivitäten nehmen einen großen Teil des Alltags ein. Ein Putzplan soll dir dabei helfen, die Reinigung deiner Wohnung so effizient wie möglich zu gestalten. Dann bleibt mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.
Überleg dir genau, wie dein Alltag aussieht. Der Putzplan soll am Ende so gut wie möglich zu deinem Alltag passen. Ein Beispiel: Du verlässt dienstags zeitig deine Wohnung, gehst zur Arbeit und anschließend zum Sport. Anschließend gehst du mit deinen Freunden noch etwas trinken. Klingt das wie ein guter Tag, um in deinem Putzplan die gründliche Reinigung der ganzen Wohnung einzuplanen? Ich denke eher nicht. Es ist daher wichtig, dass du schaust, welche Termine, Verabredungen und Aktivitäten du geplant hast. Es gibt sicher einige Tage, an denen du mehr Zeit hast als an anderen. Dementsprechend solltest du auch deinen Putzplan variieren.
Dein Putztyp bestimmt deinen Putzplan
Ein Was? Putztyp? Klingt im ersten Moment unnötig kompliziert, oder? Am Hausputz sollte doch eigentlich nicht so viel dran sein. Schnapp dir einen Lappen, den Staubwedel und den Staubsauger, dann geht es los. Du hast schon recht, aber mir geht es in diesem Artikel darum, dass du einen Putzplan für dich entwickelst, der so effizient wie möglich ist. Da spielt auch dein Putztyp eine wichtige Rolle. Welche Putztypen gibt es?
- Der „Alles am Wochenende – Putzer“ – Ein Tag in der Woche ist dem gründlichen Wohnungsputz gewidmet.
- Der „Zonen – Reiniger“ – Du teilst dein Zuhause in Zonen auf und jeden Tag ist ein anderer Bereich dran.
- Der „Aufgabenmeister“ – Dieser Typ ist dem „Zonen – Reiniger“ ähnlich, allerdings wird hier nach Aufgaben (z.B. staubsaugen oder wischen) unterschieden.
- Der „Schnellreiniger“ – Du machst alle Aufgaben täglich, dafür aber nur für eine halbe Stunde.
Deinen Putztyp zu kennen kann dir helfen Zeit und Frustration zu sparen, sodass du am Ende die Ergebnisse erzielst, die du dir erhofft hast.
Was gehört zur täglichen Putzroutine?
Unabhängig von deinem Putztyp sollten einige Aufgaben einen Platz in deiner täglichen Putzroutine finden. Ein Putzplan ersetzt leider nicht vollständig die Aufgaben, die täglich anfallen, um ein sauberes Zuhause zu erhalten.
- Mach dein Bett.
- Räume den Esstisch frei und wische die Krümel der letzten Mahlzeit weg.
- Lüfte deine gesamte Wohnung gründlich.
- Wirf Müll und leere Verpackungen weg. Bring anschließend volle Müllbeutel in die Mülltonne.
- Sammle dreckiges Geschirr ein und wasche es anschließend ab oder räum die Geschirrspülmaschine ein.
- Räume die Küche auf und wische die Arbeitsflächen ab.
- Das Waschbecken im Bad mit einem Tuch auswischen und die Toilette putzen.
Das klingt im ersten Moment nach ziemlich viel Arbeit. Es kann auch gut sein, dass es beim ersten Mal viel Arbeit ist, aber wenn du diese Aufgaben täglich machst, werden sie bald nur noch wenige Minuten dauern. Der Trick hier ist die tägliche Wiederholung der Putzroutine, damit sparst du langfristig viel Zeit.
Es hilft außerdem, wenn du im Laufe des Tages kontinuierlich die Dinge wegräumst, die du nicht mehr brauchst. Damit wird dein Zuhause schnell deutlich ordentlicher aussehen.
Mit diesen Tipps erstellst du ganz einfach einen Putzplan, der zu dir und deinem Alltag passt. Es gibt allerdings noch eine Sache, die wichtiger ist als der Plan und das ist die Umsetzung, denn nur so wird deine Wohnung auch wirklich sauber. Ich wünsche dir daher frohes Planen und Umsetzen.
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