Die ersten Blumen fangen an zu blühen. Noch ist die Luft kalt, aber die Sonnenstrahlen wärmen mein Gesicht. Die dunklen Wintertage liegen hinter uns und vor uns ein neues Erwachen, ein neuer Frühling. Wenn ich die ersten Vorboten des Frühlings in der Natur spüre, merke ich auch, wie in mir die Lebensgeister wacher werden. Es fühlt sich an wie ein Neufang. Die Ideen und Möglichkeiten sind vielfältig und greifbar. Werde produktiv und gestalte dein Leben nach deinen Wunschvorstellungen.
Die ersten Frühlingswochen bringen in mir eine unheimliche Lebenslust und gefühlt unbändige Energie hervor. In diesen Wochen bin ich so produktiv, wie sonst in kaum einer anderen Zeit im Jahr. Ich möchte mit dir einige meiner liebsten Produktivitätstipps teilen, damit auch du hoffentlich deine Produktivität auf das nächste Level hebst.
Mach dir einen Plan für den Tag
Starte deinen Tag fokussiert! Du wirst schnell einen Unterschied bei deiner Laune und deiner Produktivität merken. Um mit Power und Fokus in einen neuen Tag zu starten, braucht es ein bisschen Vorbereitung. Idealerweise am Abend zuvor oder auch beim ersten Kaffee (oder anderem Heißgetränk der Wahl), ist der beste Zeitpunkt, um dir einen Plan für den Tag zu machen.
Welche Termine stehen heute an? Bist du verabredet oder hast du deinen wöchentlichen Sportkurs? Welche Dinge willst du heute unbedingt erledigen? Sind vielleicht auch zeitkritische Aufgaben dabei? All diese Dinge sollten in deinen Tagesplan einfließen. Du kannst außerdem einen Blick auf deinen fortlaufenden Brain-Dump bzw. deine Master To-do-Liste werfen. Falls du nicht weißt, was das ist, geht’s hier zur Erklärung weiter. Ein paar Dinge von dieser Liste finden sicher Platz in deinem Tagesplan oder sind sinnvoll, da du heute eine bestimmte Strecke auf jeden Fall machst und unterwegs gleich noch eine weitere Aufgabe von deiner Liste streichen kannst. So kannst du deine Zeit möglichst produktiv nutzen und vermeidest doppelte Wege.
Nutze deine Zeit produktiv mit dem 80-20 Prinzip
Immer sein Bestes geben. Alle Aufgaben zu 100 % erledigen, aber deutlich mehr Zeit benötigen, als du ursprünglich gedacht hast. Sind 100 % immer und überall realistisch? Nein! Ist Perfektionismus überall nötig? Nein! Daher ist das Paretoprinzip bzw. die 80-20 Regel im Zeitmanagement weit verbreitet. Diese besagt, dass du 80 % des gesamten Ergebnisses in 20 % der Gesamtzeit erreichst. Die übrigen 20 % benötigen damit deutlich mehr Arbeit, nämlich die verbleibenden 80 % der Gesamtzeit. Nun überleg mal, wie viel Zeit du damit sparen kannst, wenn du dieses Prinzip konsequent anwendest.
Hiermit ist natürlich nicht gemeint, dass du alle Aufgaben anfangen und halbfertig liegen lassen sollst. Wer kann schon mit einer zu 80 % geschriebenen E-Mail, die nie abgeschickt wurde, etwas anfangen. Was ich damit wirklich meine ist, dass nicht immer alles perfekt sein muss. Im Englischen gibt es den Ausspruch „Done is better than perfect!“ Genau dazu möchte ich dich auffordern. Weg vom Perfektionismus und hin zu einem Alltag, der produktiv und erfüllend ist. Gut genug ist gut genug.
Plane Pausen ein und ruhe dich aus
Dieser Tipp ist mir besonders wichtig. Lange Zeit habe ich beschäftigt sein und echte Produktivität verwechselt. Ich habe ständig irgendwas gemacht, aber selten Pausen. Produktiv sein heißt aber nicht, dass man nicht auch mal stillstehen kann. Mach im Laufe des Tages bewusste Pausen. Fällt dir das ähnlich schwer wie mir? Dann plane dir Pausen aktiv ein.
Es ist wichtig, dass du dich regelmäßig ausruhst, durchatmest und neue Kraft tankst. Man kann mit einer leeren Wasserflasche kein Glas füllen. Ähnlich ist es mit deinen Kraftreserven. Um wirklich ein produktives Leben zu führen, gehören Pausen unbedingt dazu.
Tue etwas, was dir guttut. Setz dich mit einer Tasse Tee in die Sonne, mach einen kleinen Mittagsschlaf oder geh eine Runde spazieren. Lass deine Seele baumeln und tanke dabei neue Kraft.
Leg dein Smartphone zur Seite
Für viele von uns ist das Smartphone ein täglicher Begleiter und seien wir mal ehrlich eine echte Ablenkung. Vor kurzem ist mein Smartphone ziemlich überraschend kaputtgegangen und ich war echt ein wenig aufgeschmissen. Alle wichtigen Termine, Telefonnummern und Dokumente, die ich brauche, um meinen Alltag zu strukturieren waren darauf gespeichert.
Eine Sache, die mir aber noch viel deutlicher aufgefallen ist, ist die Häufigkeit, mit der ich zum Telefon gegriffen habe, einfach um zu scrollen. Meist war diese kleine Handbewegung total unterbewusst. Erst als ich auf das kaputte Display meines Telefons blickte, fiel mir auf, wie häufig ich es in der Hand hatte.
Dieses unterbewusste Nutzen des Smartphones ist ein echter Zeitfresser, stiehlt den Fokus und damit auch die Produktivität im Alltag. Auf meinem neuen Telefon habe ich verschiedene Nutzungserinnerungen und Sperren eingestellt, so erinnert mich mein Telefon nach 5 bis 10 Minuten der Nutzung daran, dass es mal wieder Zeit wird um es wegzulegen. Besonders für die Apps von sozialen Plattformen wie z.B. Instagram, wo sinnloses Scrollen schnell zur Tagesordnung gehört, habe ich sogar Sperren eingerichtet, sodass ich die App nach einer bestimmten Nutzungszeit für diesen Tag nicht mehr öffnen kann. Ich muss gestehen, dass diese Erfahrung und die neuen Regeln, die ich mir dadurch auferlegt, habe eine echte Bereicherung sind. Ich bin ausgeglichener und deutlich produktiver im Alltag. Probier es auch mal aus!
Ausreichend guter Schlaf wirkt Wunder, um im Alltag produktiv zu sein
Schlaf ist wichtig. Schon 100-mal gehört und eigentlich ist es uns auch allen klar. Wer wenig oder schlecht schläft, ist unausgeglichen, schneller gereizt und unkonzentriert. Um im Alltag produktiv zu sein, ist Schlaf ein echtes Muss. Körper und Geist brauchen diese Zeit, um sich zu erholen und die Batterien wieder aufzuladen. Bei Erwachsenen werden etwa 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht empfohlen, das ist natürlich von Person zu Person auch ein bisschen unterschiedlich.
Ich persönlich finde eine Schlafroutine besonders wichtig. Das heißt jeden Tag etwa zur gleichen Zeit schlafen gehen und am nächsten Morgen zur gleichen Zeit aufstehen. Idealerweise gilt das auch für dein Wochenende. Das ist natürlich nicht in allen Situationen möglich. Probier es doch einfach mal für dich aus und beobachte wie du dich dabei fühlst.
Auch Tipps wie der Verzicht auf Smartphone, Tablet oder Fernseher vor dem Schlafengehen oder beruhigende Aktivitäten wie lesen, meditieren oder Musik hören können deinen Schlaf verbessern.
Schlaf spielt eine zentrale Rolle, um im Alltag wirklich aktiv und produktiv zu sein. Unterschätze daher nicht, welchen Einfluss zu wenig, aber auch zu viel Schlaf auf dein Wohlbefinden haben können.
Das sind sie, ein paar meiner besten Tipps für einen produktiven Alltag, damit fühlt sich das Frühlingserwachen wie ein Neustart an. Für die Natur und für dich. Was hilft dir besonders produktiv zu sein? Fühlt sich der Frühling für dich auch wie ein Neubeginn an? Lass es mich in den Kommentaren wissen.
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