Die Küche ist ein Ort in unserem Haushalt, der wie kaum ein anderer im täglichen Leben beansprucht wird. Dementsprechend voll und oft auch unorganisiert sind die Schränke. Die Lösung: Küchenschränke organisieren! Mit ein paar einfachen Tricks macht das nicht nur den Alltag einfacher, sondern sorgt auch dafür, dass Kochen und Backen wieder mehr Spaß machen.

In diesem Artikel habe ich zehn unterschiedliche Tipps und Tricks gesammelt, die dir helfen können, wenn du deine Küchenschränke organisieren willst. Schaffe Platz, spare Zeit, gewinne einen Überblick und spare Geld, indem du Doppelkäufe vermeidest!
1 Bestandsaufnahme: Was bleibt, was kann weg?
Oft sammelt sich über die Jahre mehr an, als du denkst – alte Gewürze, doppelte Küchenhelfer oder Geräte, die längst ungenutzt im Schrank stehen. Sei ehrlich zu dir selbst: Brauchst du wirklich drei Schneebesen oder diese spezielle Muffinform, die du seit Jahren nicht benutzt hast?
Bevor du mit dem eigentlichen Organisieren der einzelnen Schränke und Schubladen beginnst, sollst du dir daher zuerst einen Überblick verschaffen und einige wichtige Fragen klären:
- Was besitze ich alles? Was muss alles in meiner Küche einen Platz finden?
- Wie groß ist meine Küche und wie viel Stauraum habe ich wirklich zur Verfügung?
- Benutze ich jeden Gegenstand in meiner Küche?
- Sind Lebensmittel verdorben oder werden von mir nicht verwendet?
- Besitze ich Küchengeräte, die defekt sind oder Geschirr, das kaputt ist?
Die Beantwortung dieser Fragen hilft dir dabei, ein realistisches Bild deiner aktuellen Situation zu bekommen und einen Plan für dein weiteres Vorgehen zu schmieden.
2 Ausmisten: Schritt für Schritt zur aufgeräumten Küche
Nachdem du nun weißt, was du alles besitzt, ist die Zeit gekommen, um deine Küche mal so richtig gründlich auszumisten und dich von ungenutzten Dingen zu verabschieden.
Gehe dazu am besten schrittweise vor, um dich vor Überforderung zu schützen. In den meisten Küchen lässt sich die Arbeit wunderbar in einzelne Arbeitsschritte unterteilen, bei denen du je eine Schublade oder ein Schrankteil in Angriff nimmst.
So wirst du schnell feststellen, dass du deutlich Fortschritte machst und deinem Ziel mit jeder aussortierten Schublade einen Schritt näher kommst.
Und ganz ehrlich, es fühlt sich großartig an, Platz für das wirklich Wichtige zu schaffen, oder?
3 Küchenschränke organisieren: Mithilfe von Zonen zum perfekten Stauraum
Nachdem du Platz geschaffen hast, geht es ans eigentliche Organisieren deiner Küche. Das Ziel ist es diesen Raum möglichst funktional zu gestalten, damit du in Zukunft Zeit und Stress beim Kochen sparst.
Nimm dir Zeit und überlege dir, wo du welche Arbeitsschritte erledigst und in welche Zonen du deine Küche dementsprechend einteilen kannst. Vielleicht hast du auch unbewusst bereits eine System geschaffen, das du jetzt noch ein bisschen optimieren kannst.
Hier sind einige Beispiele für beliebte Küchenzonen und was dort gelagert werden sollte:
- Vorbereitungszone: Schneidebretter, Messer, Schüsseln, Küchenwaage
- Kochzone: Töpfe, Pfannen, Kochlöffel, Gewürze, Öl
- Spülzone: Reinigungsmittel, Schwämme, Abtropfgitter, Müllbeutel
- Vorratshaltung: Vorräte, Konserven, trockene Lebensmittel, Snacks
- Servierzone: Teller, Gläser, Tassen, Besteck, Schüsseln
4 Kategorien bilden und Platz effizient nutzen
Wenn du mit dem Umräumen und einrichten deiner Küchenzonen beginnst, solltest du darauf achten, dass alle Gegenstände der gleichen Kategorie an einer Stelle zusammen gelagert werden.
Bilde verschiedene Themen wie Gewürze, Bachzubehör, Putzmittel usw. und lagere alle Dinge, die in diese Kategorie passen in an der gleichen Stelle.
Das hilft dir dabei in Zukunft einen Überblick zu behalten und du weißt ganz genau, wo du nach etwas zu suchen hast.
5 Weniger genutzte Küchenhelfer clever verstauen
In jeder Küche gibt es einige Küchengeräte oder Geschirrstücke, die nur selten zum Einsatz kommen, von denen du dich vielleicht trotzdem nicht trennen möchtest.
Klassische Beispiele sind das Raclette, sehr große Töpfe und Bräter oder auch verschiedene Backformen. All diese Gegenstände, die du nicht ständig im Alltag brauchst, sollten an die schlechter erreichbaren Stellen deiner Küche geräumt werden.
Damit schaffst du Platz, um die täglich genutzten Küchenutensilien an Stellen aufzubewahren, die schnell und einfach erreichbar sind.
6 Mehr Platz in der Küche: So nutzt du jeden Zentimeter
Wirf einen Blick in deine Schränke! Wie viel Platz in deinen Schränken nutzt du aktuell wirklich? Oft bleibt in den Küchenschränken viel ungenutzter Platz – besonders in der Höhe.
Die Lösung? Die meisten Einlegeböden lassen sich in der Höhe anpassen, um eine bessere Schrankaufteilung zu schaffen.
Ebenso kannst du ohne viel Aufwand Hängeregale oder Körbe an den Einlegeböden befestigen und so zusätzlichen Stauraum schaffen.
Und auch die Türen deiner Schränke lassen sich zum Verstauen nutzen, indem du beispielsweise einige Haken (gibt’s auch zum Kleben!) anbringst. Schöpfe den ganzen verfügbaren Platz aus. Deine Küche wird sich schnell viel aufgeräumter und geräumiger anfühlen.
7 Beim Küchenschränke organisieren ist Beschriften ein MUSS!
Ein Trick, um auch langfristig Ordnung in deiner Küche zu halten, ist das Beschriften. Vor allem, wenn mehrere Personen zusammen in einem Haushalt leben, ist es manchmal gar nicht so einfach den Überblick zu behalten. Mit klaren Beschriftungen weiß jeder sofort, wo etwas hingehört – das spart Zeit und verhindert Unordnung.
Besonders für Lebensmittel, Gewürze und Reinigungsmittel eignet sich diese Strategie gut. Du kannst ebenso ganze Fächer in den Schränken beschriften, z. B. für Backzutaten. So kannst du deine neuen Küchenzonen auch durch visuelle Hinweise unterstützen.
8 Alles griffbereit und platzsparend durch Aufbewahrungslösungen
Wenn du deine Küchenschränke organisieren willst, können unterschiedliche Aufbewahrungslösungen, wie Körbe, Drehteller oder stapelbare Behälter deine Arbeit deutlich erleichtern.
Das gilt sowohl für kleine Dosen und Behälter, die Ordnung in den einzelnen Schubladen schaffen. Aber auch für die Lagerung deiner Lebensmittel. Das Ziel ist es, dass alles gut erreichbar und dennoch so platzsparend wie möglich ist.
9 Schubladenorganisation: So behältst du auch bei kleinen Dingen den Überblick
Diesen Trick nutze ich selbst noch gar nicht so lange in meiner eigenen Küche. Früher flog immer alles wild Hin und Her, sobald man eine Schublade geöffnet hat und es war schwierig den Überblick zu behalten.
Damit ist jetzt Schluss! Unterteile deine Schubladen mithilfe von unterschiedlichen Aufbewahrungsboxen und Schubladentrennern. Damit schaffst du innerhalb der einzelnen Zonen zusätzliche Unterkategorien, z. B. für Kochlöffel, Schneebesen etc.
Besonders bei den ganzen kleinen Gegenständen, die sich oft in einer Küche ansammeln, wie Zahnstocher, Stifte, Batterien und was auch immer sich noch in der beliebten Kramschublade befindet, kann ich dir die Schubladenorganisation empfehlen.
10. Anpassungen vornehmen: Küchenschränke organisieren ist ein Prozess!
Nachdem du mithilfe der oben genannten Tricks deine Küche organisiert hast, ist es an der Zeit deine Organisation auszuprobieren. In den nächsten Wochen wirst du hoffentlich einen deutlichen Unterschied in deinen Arbeitsabläufen feststellen.
Andererseits werden dir wahrscheinlich auch Stellen auffallen, die trotzdem wieder unorganisiert sind oder wo sich deine gewählte Organisationslösung als unpraktisch herausstellt. Das ist vollkommen normal!
Du kannst jederzeit Änderungen und Verbesserungen vornehmen, damit du mit der Zeit die optimale Organisation für dich findest.
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