Nur schnell einen Blumentopf aus dem Keller holen. Das war letztens mein Ziel. Doch kaum habe ich die Tür unseres kleinen Kellerabteils geöffnet, kommt die Erinnerung zurück. Mit schnell ist hier nicht viel … unser Kellerraum ist so voll gestopft, dass ich erst den halben Keller auf links drehen muss, bevor ich an den besagten Blumentopf drankam. Nun ist Platz schaffen und Keller aufräumen angesagt. Ich nehme dich auf diesem Weg mit und zeige dir fünf einfache Schritte, wie auch du das Chaos im Keller in den Griff bekommen kannst.
Warum solltest du regelmäßig deinen Keller aufräumen?
Der Keller ist oft ein vergessener Raum. Oft werden dort all die Dinge abgeladen, die man nicht in der Wohnung sehen möchte, aber von denen du dich auch nicht trennen kannst. Aber warum solltest du regelmäßig deinen Keller aufräumen? Hier sind einige überzeugende Gründe:
Platz schaffen
Wenn du deinen Keller aufräumst, schaffst du zusätzlichen Stauraum, der außerdem viel einfacher zugänglich ist. So kannst du die Gegenstände lagern, die dir wirklich noch einen Nutzen bringen.
Nutzen statt Lagern
Auch ein Keller kann mehr sein als nur reine Lagerfläche. Wenn du Platz schaffst, kannst du ihn möglicherweise noch für andere Aktivitäten nutzen. Ob Werkstatt, Hobbyraum oder für den Sport, ein ordentlicher Keller kann einen echten Mehrwert für dein Zuhause bringen.
Feuchtigkeit und Schimmel verhindern
Ein häufiges Problem in vielen Kellern sind Feuchtigkeit und Schimmel. In einem ordentlichen, nicht zu vollen Keller, kann die Luft besser zirkulieren. Das beugt Schimmel und Feuchtigkeit vor. Damit schützt du deine gelagerten Gegenstände und noch viel wichtiger deine Gesundheit.
Sicherheit erhöhen
Sicherheit ist ein weiterer wichtiger Punkt. Ein vollgestopfter Keller kann schnell zu einer Stolperfalle werden oder Gegenstände können auf dich herabstürzen. Ein aufgeräumter Keller verringert diese Gefahr. Auch in Notfallsituationen, wie einem Wasserrohrbruch oder einem Feuer ist es wichtig, dass der Keller leicht zugänglich ist, um besser reagieren zu können.
Überblick behalten
Was besitzt du überhaupt alles? In einem aufgeräumten Keller fällt es dir leichter, den Überblick zu behalten und die Dinge zu finden, die du brauchst. Das spart Zeit und Geld.
Wertvolle Gegenstände schützen
Wertvolle oder sentimentale Gegenstände, die im Keller gelagert werden, kannst du in einem aufgeräumten Keller besser vor Beschädigung schützen, zudem sind sie leichter zugänglich.
Wie kann ich am besten den Keller aufräumen?
Nun stellst du dir möglicherweise die Frage, wie du dieses Projekt am besten angehen kannst. Ich habe dir im Folgenden eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit fünf einfachen Punkten zusammengestellt, die dir eine Orientierung geben soll:
1. Überblick verschaffen und Vorbereitungen treffen
Die meisten Keller sind nicht in ein paar Minuten aufgeräumt. Du solltest dir daher etwas Zeit einplanen, um alle Punkte in Ruhe abarbeiten zu können. Je nachdem wie groß dein Keller ist und wie viele Dinge du dort lagerst, kann dieses Projekt schon ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen. Wenn du nicht so viel Zeit am Stück hast, kannst du diese Aufgabe natürlich auch in mehrere kleine Arbeitspakete herunterbrechen.
Verschaffe dir zuerst einen Überblick, über die aktuelle Situation und überlege dir gleichzeitig, wie du den Keller in Zukunft nutzen willst. So kannst du dir einen guten Plan für dein Vorgehen machen.
Hast du viele sperrige Gegenstände, die entsorgt werden müssen? Dann kannst du dir überlegen, ob du vielleicht sogar einen Transporter leihen willst oder einen Container bestellen möchtest. Außerdem solltest du alle Materialien bereitlegen, die du benötigen wirst. Das können Kartons, Müllsäcke, Reinigungsmittel und Schmutzklamotten sein.
2. Kategorien schaffen und aussortieren
Nachdem du dir nun einen Plan gemacht und alle nötigen Vorbereitungen getroffen hast, ist es endlich an der Zeit loszulegen. Jetzt ist es an der Zeit, alle Gegenstände in Kategorien zu sortieren. Was möchtest du behalten? Was kann entsorgt werden? Gibt es Dinge, die du verkaufen oder spenden willst? Sortiere alle Gegenstände in eine dieser drei Kategorien.
Platz schaffen und Boden freiräumen
Beginne am besten damit, den Boden freizuräumen. Das gibt dir die Möglichkeit, dich leichter in deinem Keller zu bewegen. Entferne zunächst alle Gegenstände vom Boden und stelle sie vorübergehend an einen anderen Ort. Ein sauberer und freier Boden schafft die Basis für das weitere Aufräumen und Organisieren deines Kellers und erleichtert dir die Arbeit erheblich.
Leere Kartons entsorgen
Viele von uns heben Verpackungen und Kartons unnützer Weise auf, in der Hoffnung, dass sie irgendwann noch nützlich sein könnten. Doch meist stapeln sich diese leeren Kartons nur und nehmen wertvollen Platz weg. Jetzt ist es an der Zeit, diese wegzuschmeißen!
Keller in Zonen aufteilen
Gehe beim Keller aufräumen systematisch vor. Teile dafür deinen Keller in unterschiedliche Zonen auf und fokussiere dich immer nur auf einen Bereich. Das hilft dir, die Übersicht zu behalten und beugt Überforderung vor, denn die wird sicherlich irgendwann einsetzen. Es ist ganz normal, dass du im Prozess des Ausmistens und Kategorisierens erstmal mehr Unordnung schaffst. Lass dich davon nicht entmutigen!
Sobald du alle Gegenstände gesichtet und sortiert hast, beginnt die Phase des Entsorgens und Organisierens.
3. Organisationssysteme schaffen
Nachdem du fleißig aussortiert und kategorisiert hast, ist es an der Zeit Organisationslösungen zu schaffen, die dir dabei helfen deinen Keller dauerhaft ordentlich zu halten.
Nutze Regale, Haken und Aufbewahrungsboxen, um deinen Platz im Keller optimal zu nutzen. Probiere nach Möglichkeit alle Genstände so zu lagern, dass sie nicht auf dem Boden stehen, so sind deine Habseligkeiten vor einer Beschädigung durch Wasser geschützt.
Entwickle ein System, dass für dich funktioniert. Dabei solltest du darauf achten, dass ähnliche Gegenstände zusammen gelagert werden, so findest du sie in Zukunft schneller wieder.
Eine gut lesbare Beschriftung einzelner Aufbewahrungsboxen kann dir helfen, einen Überblick zu bewahren und Zeit zu sparen. Auch deine Familie oder andere Haushaltsmitglieder finden so leichter die Dinge, die sie suchen.
4. beim Keller aufräumen die Reinigung nicht vergessen!
Du hast deinen Keller aussortiert, organisiert und kategorisiert. Eine gründliche Reinigung darf nun auch nicht fehlen, um das Projekt Keller aufräumen erfolgreich abzuschließen.
Dazu kannst du mit einem Staubwedel Spinnenweben entfernen. Anschließend Regale und Oberflächen entstauben oder mit einem feuchten Tuch reinigen. Abschließend kannst du noch den Boden kehren oder saugen. Je nachdem wie stark verschmutzt der Boden deines Kellers ist, kannst du ihn auch noch mit Wasser und etwas Reinigungsmittel wischen.
5. regelmäßige Pflege
Eine regelmäßige Pflege deines Kellers hilft dir, den aufgeräumten und organisierten Zustand dauerhaft beizubehalten. Einmal im Jahr solltest du daher den Prozess des Aussortierens, Aufräumens und Putzens wiederholen. Den Keller aufräumen ist daher ein guter Punkt für den jährlichen Frühjahrsputz.
Mit diesen fünf Schritten bist du bestens ausgestattet, um in deinem Keller aufzuräumen und Ordnung zu schaffen. Wenn dir dieser Artikel geholfen hat, könnten dich auch diese Themen interessieren:
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