Der Frühling ist da! Es wird Zeit, deinem Zuhause eine frische Note zu verpassen und es aus dem Winterschlaf zu holen. Ein Frühjahrsputz kann zuerst abschreckend wirken, vor allem wenn es schon etwas länger her ist, dass man die Ärmel hochgekrempelt und seinem Zuhause eine gründliche Reinigung verpasst hat.
Frühjahrsputz klingt nach, putzen von morgens bis abends? Nach harter Arbeit, für die du möglicherweise dein ganzes Wochenende opfern musst? Das muss nicht sein!
Wir alle haben gerne ein sauberes und ordentliches Zuhause. Mit diesen Tipps schaffst du es deine Wohnung für den Frühling fit zu machen, ohne Tage lang ohne Pause deine Wohnung zu schrubben. Du wirst überrascht sein, wie einfach es sein kann, dein Zuhause zum Strahlen zu bringen.
Aufräumen und Aussortieren
Schaffe Platz in deinem Zuhause. Bevor es mit dem Putzen so richtig losgehen kann, sollte deine Wohnung aufgeräumt sein. Es hilft außerdem, wenn du Gegenstände, die kaputt sind, entsorgst und Dinge, für die du keine Verwendung mehr hast, aussortierst.
Schnapp dir einen Müllbeutel und fang mit offensichtlichem Müll an. Kaputte Gegenstände, verwelkte Blumen, leere Shampooflaschen in der Dusche. Schaue nach den Dingen, die dir sofort ins Auge fallen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt vor allem die Dinge zu entfernen, die deine Oberflächen zumüllen. Fokussiere dich nur darauf. Die große Ausmist- und Organisationsaktion, bei der du jeden Schrank und jedes Schubfach auf links drehst, ist eine Aufgabe für einen anderen Tag. Jetzt fokussieren wir uns erstmal auf den Frühjahrsputz. Ein klarer Fokus ist mir hier besonders wichtig, damit du dich nicht von den ganzen Aufgaben überwältigt fühlst.
Auch Aufräumen gehört auf die Tagesordnung. Stelle alle Gegenstände an die Orte zurück, wo sie hingehören. Befreie Oberflächen, Tische und Regale von den wild zusammengewürfelten Dingen, die im Alltag oft liegen bleiben.
Der clevere Frühjahrsputz: Von oben nach unten putzen
Nachdem du dir Platz geschafft hast, heißt es loslegen mit dem eigentlichen Putzen. Fang dabei an den höchsten Stellen in deiner Wohnung an. Das sind zum Beispiel Lampenschirme, die Oberschränke in der Küche und andere hohe Schränke sowie Türen und Fenster. Die Checkliste, an der ich mich orientiere, findest du hier.
Dieser Trick ist sinnvoll, da du dir so lästige Doppelarbeiten sparst. Ein Teil des Drecks und Staubs fällt beim Putzen automatisch nach unten. Es wäre ärgerlich, wenn du dadurch bereits geputzte Stellen nochmal putzen müsstest. Vermeide es mit diesem einfachen Tipp.
Teile dein Zuhause in Zonen auf
Schaue dich in deinem Zuhause um. Es lässt sich sicher in unterschiedliche Zonen einteilen. Was sind die Problembereiche? Fokussiere dich beim Frühjahrsputz auf einen einzelnen Bereich und gehe erst zum Nächsten, wenn die aktuelle Zone fertig geputzt ist.
Hier sind einige Ideen, welche Aufgaben du in den einzelnen Bereichen angehen kannst:
- Küche – Räume die saubere Geschirrspülmaschine aus und belade sie direkt wieder mit schmutzigem Geschirr. Wische die Oberflächen ab und entferne grobe Verschmutzungen von den Schranktüren und Elektrogeräten. Lebensmittel und Kochutensilien werden wieder an ihren Stammplatz zurückgestellt. Leere die Mülleimer und spüle sie mit Wasser und Reinigungsmittel aus. Fege und wische den Boden.
- Eingangsbereich – Schuhe, Jacken und weitere Kleidungsstücke, die du in der aktuellen Saison nicht anziehen wirst, können gewaschen und verstaut werden, bis die passende Saison wiederkommt. Schaffe Ordnung und stell herumliegende Gegenstände wieder an ihren Platz zurück. Reinige den Boden und den Spiegel. Schau, ob überflüssige Gegenstände deine Wohnung verlassen können.
- Bad – Entsorge leere oder abgelaufene Kosmetikprodukte. Sortiere die Produkte aus, die du nicht verwenden möchtest. Du kannst sie verschenken oder spenden. Putze die Toilette, das Waschbecken und den Spiegel. Leere den Mülleimer. Wirf Badematten und ggf. Duschvorhänge in die Waschmaschine. Abschließend kannst du noch den Fußboden reinigen.
- Wohnzimmer – Hier kannst du auch schauen, ob es Dinge gibt, die dein Zuhause verlassen können. Auf Schränken und in Regalen kann Staub gewischt werden. Kissenbezüge und Kuscheldecken vom Sofa können in die Wäsche. Sammel alle Gegenstände, die nicht in diese Zone gehören, auf und bringe sie zurück an ihren Platz. Dann kannst du Teppiche, falls möglich auch in die Waschmaschine werfen oder alternativ mit einem Polsterreiniger reinigen, sollst du einen besitzt. Anschließend ist es Zeit, den Fußboden zu saugen und je nach Material zu wischen.
- Arbeitsbereich – Räume deinen Schreibtisch auf und sortiere fix deine Schreibtischschubladen aus. Leere den Mülleimer. Dann geh einmal mit dem Staubwedel über Schränke und Regale. Räume den Boden auf und reinige ihn.
Diese Liste lässt sich natürlich beliebig erweitern und auf dein Zuhause anpassen. Du musst auch nicht alle diese Aufgaben am selben Tag erledigen. Mit dieser Methode kannst du beispielsweise an jedem Wochentag eine der Zonen in Angriff nehmen.
Erstelle dir eine Frühjahrsputz – Checkliste
Weiter oben habe ich dir bereits die Checkliste verlinkt, die ich zur Orientierung heranziehe. Diese passt möglicherweise auch für dich. Wenn nicht, dann ist jetzt der ideale Zeitpunkt dir deine, individuell zu deinem Zuhause passende, Checkliste für deinen Frühjahrsputz zu erstellen.
Brich die große Aufgabe (z.B. Küche putzen) auf einzelne kleinere Aufgaben herunter, sodass du genau weißt, was zu tun ist. Dazu kannst du dir auch die Ideen aus den Putzzonen, weiter oben, zur Hilfe nehmen und beliebig erweitern.
Timer setzen
Tempo ist gefragt. Wähle einen Bereich in deinem Zuhause aus, den du in den Griff bekommen willst. Stell dir einen Timer für 10, maximal 15 Minuten und dann heißt es ranklotzen.
Nun suchst du dir die Aufgaben raus, die den größten Effekt bringen (80-20 Regel). Das ist vor allem allgemeines aufräumen, Oberflächen abwischen und Ordnung schaffen. Anschließend kannst du dich in der verbleibenden Zeit um detailreichere Aufgaben, wie Staubsaugen, aussortieren und intensivere Putztätigkeiten kümmern. Wenn der Timer erklingt, kannst du anhalten.
Tipp: Verlasse während der Timer läuft nicht deinen gewählten Bereich. Gegenstände, die in einen anderen Raum gehören, kannst zum Beispiel in einen Wäschekorb werfen und später an den richtigen Platz räumen.
Mit dieser Methode kannst du jeden Tag einen Bereich in deinem Zuhause reinigen. Hast du mehr Zeit und bist durch die ersten 10 Minuten angespornt, kannst du dir natürlich auch gleich im Anschluss einen weiteren Timer stellen und von vorne beginnen.
Vergiss nicht am Ende deinen Korb mit den Gegenständen, die in andere Räume gehören zu leeren.
Jetzt heißt es loslegen. Mit diesen Tipps wird deine Wohnung im Handumdrehen in neuer Frühlingsfrische erstrahlen.
Was sind deine besten Tricks für einen schweißfreien Frühjahrsputz? Schreib sie mir gerne in die Kommentare.
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